Der dritte Tag des Neujahrsfestes in Hong Kong: Roter Mund und Tempelbesuche
Der dritte Tag des Mondneujahrs ist lokal als Roter Mund bekannt. Traditionell vermeiden Menschen an diesem Tag soziale Besuche, um Streitigkeiten und Spannungen zu verhindern. Stattdessen besuchen viele Anwohner lokale Tempel, um für kommendes Glück zu beten.
Geschichte
Der dritte Tag des Mondneujahrs, Chok Hau oder Roter Mund genannt, geht auf den Volksglauben über den Gott des zornigen Himmels zurück. Historisch gesehen glaubte man, dass Ausflüge oder Begrüßungen an diesem Datum leicht Streit auslösen. Daher blieben die Menschen früher eher im Haus, um den Frieden zu bewahren.
Traditionen und Speisen
Ein wichtiger Brauch an diesem Tag ist der Besuch des Che Kung Tempels in Sha Tin, um das Glücksrad zu drehen. Da formelle Familienbesuche vermieden werden, essen die Haushalte oft einfache Gerichte oder übrig gebliebene Festtagsspeisen wie Rettichkuchen.
Schließungen und Reisen
Als Teil der verlängerten Feiertagsperiode bleiben Regierungsbehörden und viele Unternehmen geschlossen. Die öffentlichen Verkehrsmittel verkehren nach Feiertagsfahrplänen, jedoch kommt es an beliebten Tempeln und Sehenswürdigkeiten zu starkem Fußgängerandrang.
Fragen zum dritten Tag des Mondneujahrs
Warum werden an diesem Tag keine Verwandten besucht?
Es gilt als Roter Mund, ein Tag, an dem laut Tradition leicht Meinungsverschiedenheiten entstehen.
Was machen die Menschen in Hong Kong an diesem Tag am häufigsten?
Viele Bewohner besuchen den Che Kung Tempel in Sha Tin, um zu beten und Glücksräder zu drehen.