Der dritte Tag des chinesischen Neujahrsfests in Taiwan
Der dritte Tag des chinesischen Neujahrs, bekannt als Chisan, ist von einzigartigen Bräuchen und traditionellen Glaubensvorstellungen geprägt. An diesem Tag vermeiden die Einheimischen oft soziale Besuche aufgrund des Aberglaubens an den Geist des Roten Hundes. Stattdessen konzentrieren sich die Familien auf ruhige Handlungen und bereiten sich auf die kommenden Tage vor.
Geschichte
Historisch gesehen ist der dritte Tag des Mondneujahrs als Chishi oder Tag des Roten Hundes bekannt, einer Gottheit des Zorns. Die Folklore besagt, dass die Begegnung mit diesem Geist Unglück und verbale Streitigkeiten bringt, weshalb Gemeinschaften an diesem Datum vorsichtig bleiben.
Bräuche und Speisen
Traditionelle Haushalte bleiben meist im Haus und verzichten auf Gäste, um Auseinandersetzungen zu vermeiden. Ein weiterer verbreiteter Brauch ist die Legende von der Mäusehochzeit, bei der man früh zu Bett geht und etwas Reis für Nagetiere streut.
Schließungen und Reisen
Im Rahmen der verlängerten Feiertage zum Mondneujahr bleiben viele kleine Geschäfte, traditionelle Märkte und Restaurants geschlossen. Die öffentlichen Verkehrsmittel verkehren nach Feiertagsfahrplänen, um den Reiseverkehr zu bewältigen.
Fragen zum dritten Tag des chinesischen Neujahrsfests
Warum meiden die Menschen Besuche am dritten Tag?
Die Tradition besagt, dass der Geist des Roten Hundes umherzieht, was das Risiko von Streitigkeiten und Pech bei sozialen Besuchen erhöht.
Haben Geschäfte in dieser Zeit geöffnet?
Viele kleinere Läden und Restaurants bleiben wegen der verlängerten Feiertage zum Mondneujahr geschlossen oder arbeiten verkürzt.