Ehrung der Helden: Gedenktag in Südkorea
Der Gedenktag am sechsten Juni ehrt feierlich jene Soldaten und Bürger, die einst für Südkorea ihr Leben ließen. Um genau zehn Uhr morgens ertönt landesweit eine Sirene für eine gemeinsame Schweigeminute. Regierungsgebäude und Bürger hissen die Nationalflagge auf halbmast, um tiefen Respekt zu zeigen.
Geschichte und Ursprung
Der Gedenktag wurde 1956 per Regierungsbeschluss eingeführt und gedenkt aller gefallenen Soldaten sowie patriotischen Märtyrer. Das Datum erinnert an die Opfer der Streitkräfte während des Koreakrieges. Die Hauptfeierlichkeiten finden auf dem Nationalfriedhof in Seoul unter Teilnahme ranghoher Staatsbeamter statt.
Traditionen und Bräuche
Genau um zehn Uhr morgens ertönt am 6. Juni eine Sirene im ganzen Land, gefolgt von einer Schweigeminute. Flaggen werden an allen öffentlichen und privaten Gebäuden auf halbmast gesetzt. Familien besuchen Denkmäler und Friedhöfe, um Kränze niederzulegen und ihrer verstorbenen Verwandten zu gedenken.
Schließungen und Reisehinweise
Da es sich um einen gesetzlichen Feiertag handelt, bleiben Behörden, Banken und Schulen geschlossen. An historischen Stätten und Nationalfriedhöfen ist mit starkem Besucherandrang und Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Reisende sollten zusätzliche Fahrzeiten einplanen.
Fragen zum Gedenktag
Ist der Gedenktag ein gesetzlicher Feiertag in Südkorea?
Ja, der 6. Juni ist ein offizieller Feiertag, an dem Behörden, Schulen und viele Unternehmen geschlossen sind.
Was geschieht während der landesweiten Schweigeminute?
Um zehn Uhr morgens läuten Sirenen im ganzen Land, und die Menschen halten eine Minute inne, um für die Gefallenen zu beten.