Neujahr in Dschibuti
Dschibuti erkennt Neujahr am 1. Januar nach dem gregorianischen Kalender als gesetzlichen Feiertag an. Das Gesetz stuft ihn als bezahlten arbeitsfreien Tag ein; dasselbe Feiertagsverzeichnis führt das Islamische Neujahr gesondert auf.[1]
Ein gesetzlicher Feiertag nach dschibutischem Recht
Das Amtsblatt Dschibutis führt das gregorianische Neujahr unter den gesetzlichen Feiertagen des Landes auf und bezeichnet diese in der Verordnung als arbeitsfreie und bezahlte Tage. Laut Arbeitsgesetzbuch werden gesetzliche Feiertage durch Gesetz oder Verordnung bestimmt. Das Gesetzbuch gilt landesweit für Arbeitsverhältnisse, außer in Freihandelszonen, für die eigene Gesetze gelten.[1][2]
Das Feiertagsverzeichnis legt die Dauer des gregorianischen Neujahrs auf einen Tag fest. Die spätere Änderung im Amtsblatt passt die Dauer des Unabhängigkeitstags an und erklärt, dass die übrige ursprüngliche Liste unverändert bleibt. Der offizielle Kalender sieht keinen Ersatzfeiertag für Neujahr vor, wenn der Tag mit dem üblichen Ruhetag einer beschäftigten Person zusammenfällt.[1]
Ein Datum im bürgerlichen Kalender
Der Wortlaut des Amtsblatts ist eindeutig: Der Feiertag heißt „Nouvel An (grégorien)“, während „Awal Mouharam“, das Islamische Neujahr, gesondert aufgeführt wird. Damit ist der 1. Januar neben einem eigenen Feiertag nach dem islamischen Kalender als Feiertag des gregorianischen Kalenders anerkannt.[1]
Die Verordnung enthält einen rechtlichen Beleg für den Feiertag, erklärt jedoch nicht, wann oder warum er erstmals eingeführt wurde. Es ist daher genauer, Neujahr als offiziellen Feiertag des bürgerlichen Kalenders zu beschreiben, statt ihn ohne weitere Belege einem bestimmten örtlichen Brauch oder historischen Ereignis zuzuschreiben.[1]
Was über die Feierlichkeiten bekannt ist
Die geprüften offiziellen Quellen bestätigen den Rechtsstatus und die Dauer von einem Tag, dokumentieren jedoch keine bestimmten Zeremonien, Familienbräuche, Speisen, öffentlichen Veranstaltungen oder regionalen Unterschiede. Anhand dieser Quellen lässt sich nicht bestätigen, dass die Menschen üblicherweise zu bestimmten Mahlzeiten oder Feiern zusammenkommen. Solche Behauptungen werden hier daher nicht aufgeführt.[1]
Für Einwohner und Besucher ist vor allem die rechtliche Einstufung relevant: Es handelt sich um einen bezahlten arbeitsfreien gesetzlichen Feiertag. Die angeführten Vorschriften nennen keine Öffnungszeiten für Banken, Schulen, Geschäfte, Restaurants, Krankenhäuser oder Verkehrsdienste. Erkundige dich deshalb direkt bei den jeweiligen Einrichtungen und Unternehmen.[1][2]
Der größere Kalender
Der 1. Januar ist der Neujahrstag des gregorianischen Kalenders. Dass das gesetzliche Verzeichnis Dschibutis das gregorianische und das Islamische Neujahr gesondert aufführt, zeigt, dass beide als unterschiedliche Feiertage gelten und nicht als austauschbare Daten.[1]
Häufig gestellte Fragen
Ist Neujahr in Dschibuti ein gesetzlicher Feiertag?
Ja. Die offizielle Feiertagsverordnung Dschibutis führt das gregorianische Neujahr als eintägigen öffentlichen, arbeitsfreien und bezahlten Feiertag auf.[1]
Wann wird Neujahr gefeiert?
Es wird nach dem gregorianischen Kalender am 1. Januar gefeiert. In der Verordnung ist es gesondert von Awal Mouharam, dem Islamischen Neujahr, aufgeführt.[1]
Wird der Feiertag automatisch verschoben, wenn der 1. Januar auf einen Ruhetag fällt?
Die geprüfte offizielle Feiertagsverordnung führt Neujahr als eintägigen Feiertag auf, legt aber keinen automatischen Ersatzfeiertag fest.[1]
Haben Banken, Geschäfte, Schulen und Verkehrsdienste geöffnet?
Ist Neujahr ein bezahlter gesetzlicher Feiertag?
Ja. In Dschibuti ist es ein arbeitsfreier, bezahlter gesetzlicher Feiertag.[1]
Quellen und Referenzen
Verwendete Quellen für Neujahr in Dschibuti:
- Arrêté n° 80-0931/PR portant rectificatif de l’arrêté n° 77-347/PR/MI du 4.10.1977 règlementant les jours fériés, chômés et payés en République de Djibouti.- Journal officiel de la République de Djibouti
- Loi n° 133/AN/05/5ème L portant Code du Travail.- Journal officiel de la République de Djibouti