Rosch ha-Schana: Das jüdische Neujahrsfest
Rosch ha-Schana markiert das jüdische Neujahrsfest und den Beginn der Zehntägigen Bußzeit. Es wird an den ersten beiden Tagen des Monats Tischri gefeiert und erinnert an die Schöpfung der Welt. Gemeinden begehen diesen Feiertag mit alten Bräuchen und festlichen Mahlzeiten.
Geschichte
In der hebräischen Bibel verwurzelt, wird Rosch ha-Schana auch Jom Terua genannt, der Tag des Schofarblasens. Es eröffnet die Zehntägige Bußzeit, die an Jom Kippur endet. Alte Traditionen verbinden diesen Tag mit dem Jahrestag der Erschaffung der Menschheit.
Traditionen & Speisen
Zu den zentralen Ritualen gehört das Blasen des Schofars, eines Widderhorns, in den Synagogengottesdiensten. Familien versammeln sich zu festlichen Mahlzeiten mit symbolischen Speisen wie Äpfeln in Honig und Granatäpfeln. Ein weiterer Brauch ist das Taschlich-Ritual, bei dem Sünden symbolisch ins Wasser geworfen werden.
Schließungen & Reisen
Als wichtiger jüdischer Feiertag bleiben öffentliche Ämter, Schulen und die meisten Geschäfte in Israel geschlossen oder arbeiten eingeschränkt. Der öffentliche Nahverkehr fährt am ersten Tag nur stark eingeschränkt oder pausiert, weshalb rechtzeitige Reiseplanungen ratsam sind.
Fragen zu Rosch ha-Schana (Jom Terua)
Wann wird Rosch ha-Schana gefeiert?
Es fällt auf den ersten und zweiten Tag des hebräischen Monats Tischri, was gewöhnlich in den September oder Oktober fällt.
Sind die Geschäfte während Rosch ha-Schana in Israel geöffnet?
Die meisten Einzelhandelsgeschäfte und Betriebe sind am Vorabend und während der beiden Feiertage geschlossen.