Pessach in Israel
Pessach ist ein bedeutender jüdischer Feiertag, der an den Auszug der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten erinnert. Das Fest beginnt am fünfzehnten Nisan und dauert in Israel sieben Tage. Die Feierlichkeiten umfassen das rituelle Sedermahl, den strikten Verzicht auf Sauerteig und das Lesen aus der Haggada.
Geschichte
Pessach wurzelt in alten Hirtenritualen sowie im biblischen Bericht über den Auszug aus Ägypten. Dem Text zufolge führte Gott die Israeliten nach zehn Plagen aus der Knechtschaft und wies sie an, ihre Häuser zu kennzeichnen. Dieses Gründungsereignis steht im Zentrum der jüdischen Identität und symbolisiert Freiheit.
Traditionen und Speisen
Im Mittelpunkt steht der Seder, ein rituelles Abendmahl am ersten Abend, bei dem die Haggada gelesen wird. Während der gesamten siebentägigen Festzeit ist der Besitz oder Konsum von Chametz, also gesäuertem Brot, strengstens verboten. Stattdessen wird Matze, ungesäuertes Fladenbrot, als Erinnerung an die Flucht gegessen.
Schließungen und Reisen
Der erste und der letzte Tag von Pessach sind offizielle Feiertage in Israel, an denen viele Geschäfte geschlossen und öffentliche Verkehrsmittel eingeschränkt sind. Die Zwischentage, Chol HaMoed genannt, nutzen viele Israelis für Ausflüge und Reisen im Land. Besucher sollten planen, da Öffnungszeiten von Attraktionen und Restaurants variieren.
Fragen zu Pessach
Wann beginnt Pessach?
Pessach beginnt am 15. Tag des hebräischen Monats Nisan, der gewöhnlich auf März oder April im gregorianischen Kalender fällt.
Was ist Chametz?
Chametz bezeichnet jegliche gesäuerte Speise aus Weizen, Gerste, Roggen, Hafer oder Dinkel, die während des Festes verboten ist.