Feier des vietnamesischen Neujahrsfests: Geschichte, Bräuche und Reisetipps
Das vietnamesische Neujahrsfest, bekannt als Tết, markiert die Ankunft des Frühlings nach dem Mondkalender. Familien im ganzen Land versammeln sich, um ihre Ahnen zu ehren und ihre Häuser zu reinigen, um Glück willkommen zu heißen. Dieses mehrtägige Fest gilt als der wichtigste kulturelle Feiertag in Vietnam.
Geschichte des Tết
Tết hat alte Wurzeln, die mit landwirtschaftlichen Zyklen und dem Mondkalender verknüpft sind und vor Jahrtausenden in Südostasien entstanden. Historisch diente es als entscheidende Übergangsperiode zwischen der Ernte und der Pflanzsaison. Gemeinschaften nutzten diese Zeit, um Gottheiten und Ahnen Respekt zu zollten und für günstiges Wetter und reiche Ernten zu beten.
Traditionen und kulinarische Bräuche
Zu den zentralen Traditionen gehört das Putzen der Häuser, um Pech wegzufegen, sowie das Schmücken mit Pfirsichblüten oder Kumquatbäumen. Familien bereiten spezielle Speisen zu, vor allem Bánh chưng, einen quadratischen Klebreiskuchen gefüllt mit Schweinefleisch und Mungobohnen. Ältere Menschen überreichen rote Umschläge mit Glücksgeld, Lì xì genannt, an Kinder und Senioren.
Geschäftsschließungen und Reiseauswirkungen
Während des Tết schließen fast alle lokalen Geschäfte, Restaurants und Märkte für mehrere Tage, da Arbeitskräfte in ihre Heimatdörfer zurückkehren. Öffentliche Verkehrsmittel erleben in den Wochen um den Feiertag extreme Überlastung und höhere Ticketpreise. Reisende sollten Transportmittel und Unterkünfte Monate im Voraus buchen und während der Haupttage mit eingeschränkten Diensten rechnen.
Fragen zum vietnamesischen Neujahrsfest
Wann findet das vietnamesische Neujahrsfest statt?
Das Tết findet jährlich zwischen Ende Januar und Mitte Februar statt, abhängig vom Mondkalender.
Haben Geschäfte während des Tết in Vietnam geöffnet?
Die meisten traditionellen Geschäfte und Restaurants schließen in den ersten Tagen des Mondneujahrs, während große Hotels und Supermärkte geöffnet bleiben.