Allerheiligen in Portugal: Geschichte, Bräuche und Schließungen
Allerheiligen wird in ganz Portugal am ersten November gefeiert. Familien besuchen die Friedhöfe, um die Gräber ihrer verstorbenen Verwandten zu pflegen und mit Blumen zu schmücken. Behörden, Banken und viele Geschäfte bleiben an diesem gesetzlichen Feiertag geschlossen.
Geschichte
Die Ursprünge dieses Feiertags gehen auf frühe christliche Gedächtnisfeiern für Märtyrer zurück. Im neunten Jahrhundert legte Papst Gregor der Vierte den Termin verbindlich auf den ersten November fest. In Portugal hat sich dieser Tag zu einem tief verwurzelten religiösen Gedenktag entwickelt.
Bräuche und Speisen
Portugiesische Familien strömen am ersten November zu den Friedhöfen, um frische Blumen und brennende Kerzen auf den Gräbern zu hinterlassen. Kinder pflegen den Brauch des 'Pão por Deus' und bitten Nachbarn um kleine Gaben wie Süßigkeiten oder Backwaren. Dazu werden traditionell geröstete Kastanien verzehrt.
Schließungen und Reisen
Da es sich um einen offiziellen Feiertag in Portugal handelt, sind Behörden, Schulen und Banken landesweit geschlossen. Die meisten Supermärkte und Geschäfte bleiben entweder zu oder haben verkürzte Öffnungszeiten. Der öffentliche Nahverkehr verkehrt nach Feiertagsfahrplänen, und rund um die Friedhöfe ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Fragen zu Allerheiligen in Portugal
Ist Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag in Portugal?
Ja, der erste November ist ein landesweiter offizieller Feiertag.
Was machen Kinder an diesem Tag in Portugal?
Sie ziehen beim Brauch des 'Pão por Deus' von Haus zu Haus und erbitten Süßigkeiten.