Mariä Empfängnis in Monaco
Das Gesetz Monacos führt Mariä Empfängnis am 8. Dezember als gesetzlichen Feiertag auf. Der Tag hat auch eine besondere örtliche Bedeutung: Das Bistum Monaco begeht ihn mit einer Feier in der Kathedrale und einer Prozession, die an ein Gelübde während der Pest von 1631 erinnert.[1][3]
Ein gesetzlicher Feiertag am 8. Dezember
Gesetz Nr. 798 führt Mariä Empfängnis als gesetzlichen Feiertag des Fürstentums auf. Nach Gesetz Nr. 800 sind diese Feiertage für Beschäftigte grundsätzlich bezahlte arbeitsfreie Tage, unabhängig von der Art ihrer Vergütung.[1][2]
Das Gesetz sieht für bestimmte genannte Feiertage, darunter Neujahrstag, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen und Weihnachten, einen Ersatzfeiertag am Montag vor, wenn sie auf einen Sonntag fallen. Mariä Empfängnis gehört nicht dazu. Das Gesetz sieht für diesen Feiertag daher keinen Ersatzfeiertag am Montag vor, wenn der 8. Dezember auf einen Sonntag fällt.[1]
Der Glaube hinter dem Fest
In der katholischen Lehre bezeichnet die unbefleckte Empfängnis, dass Maria vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis an vor der Erbsünde bewahrt wurde. Gemeint ist Marias Empfängnis, nicht die Empfängnis Jesu. Papst Pius IX. erhob die Lehre 1854 zum Dogma; 1708 war das Fest auf die Weltkirche ausgeweitet worden.[4]
Das Gelübde und die Prozession in Monaco
Das Fest hat einen besonderen Platz im religiösen Leben Monacos. Laut Bistum ist die Kathedrale der unbefleckten Empfängnis geweiht. Bei der jährlichen Feier wird das Gelübde erneuert, das Fürst Honoré II. 1631 im Namen der Bevölkerung aus Dankbarkeit für Marias Schutz während der Pest ablegte.[3]
Ein Bericht des Bistums über die Feier beschreibt eine Messe in der Kathedrale mit anschließender Prozession durch den Rocher, mit Stopps am Palastplatz und an einer mit dem Gelübde verbundenen Marienstatue. Zur Prozession gehörte auch eine Segnung des Weges zur Weihnachtskrippe, und die Statue wird von Mitgliedern der Büßerbruderschaft zur Kapelle der Barmherzigkeit getragen.[3]
Planung rund um den Feiertag
Das Arbeitsrecht sieht für Beschäftigte grundsätzlich einen bezahlten freien Tag vor, vorbehaltlich der gesetzlichen Bestimmungen. Es legt nicht fest, dass alle Geschäfte, Banken, Restaurants, Museen oder Verkehrsdienste schließen, und nennt auch keine Fahrpläne des öffentlichen Verkehrs. Erkundige dich direkt bei den Diensten und Einrichtungen, die du nutzen möchtest.[2]
Häufig gestellte Fragen
Ist Mariä Empfängnis in Monaco ein gesetzlicher Feiertag?
Wann wird der Feiertag begangen?
Gibt es einen Ersatzfeiertag, wenn der 8. Dezember auf einen Sonntag fällt?
Für Mariä Empfängnis ist kein Ersatzfeiertag am Montag vorgesehen. Die Sonntagsregel des Gesetzes nennt andere Feiertage, aber nicht diesen.[1]
Was hat an diesem Tag geöffnet?
Die Gesetze regeln die Arbeit, aber keine Öffnungszeiten einzelner Einrichtungen oder Fahrpläne des Verkehrs. Erkundige dich vor deiner Abfahrt bei Geschäften, Banken, Restaurants, Museen und Verkehrsbetrieben.[2]
Quellen und Referenzen
Verwendete Quellen für Mariä Empfängnis in Monaco:
- Loi n° 798 du 18 février 1966 portant fixation des jours fériés légaux- Légimonaco
- Loi n° 800 du 18 février 1966 régissant la rémunération et les conditions de travail relatives aux jours fériés légaux- Légimonaco
- Solennité de l'Immaculée Conception 2022- Diocese of Monaco
- Solemnity of the Immaculate Conception of the Blessed Virgin Mary- Vatican News