Gedenktag der Sowjetischen Besetzung Lettlands
Der 17. Juni markiert den offiziellen Gedenktag an die sowjetische Besetzung Lettlands im Jahr 1940. Bürger im ganzen Land gedenken dieses historischen Meilensteins durch öffentliche Ehrungen und Ausstellungen. Staatliche Einrichtungen veranstalten Gedenkveranstaltungen zu Ehren der Opfer des Regimes.
Geschichte
Am 17. Juni 1940 marschierten sowjetische Truppen in Lettland ein und übernahmen wichtige Infrastrukturen wie Kommunikationszentren und Rundfunkanstalten. Der Sondergesandte Andrei Wyschinski erzwang politische Veränderungen beim Präsidenten Kārlis Ulmanis, was zur Eingliederung Lettlands in die Sowjetunion und zur Deportation oder Ermordung Tausender Bürger führte.
Traditionen und Kulinarik
Da es sich um einen feierlichen Gedenktag und keinen fröhlichen Feiertag handelt, gibt es keine traditionellen Speisen zur Feier. Stattdessen gedenken die Menschen des Tages, indem sie das Museum der Okkupation Lettlands besuchen, Kerzen anzünden und Blumen an nationalen Denkmälern niederlegen.
Schließungen und Reisen
Da dies ein Gedenktag und kein gesetzlicher Feiertag ist, arbeiten Unternehmen, Banken und öffentliche Verkehrsmittel nach normalen Fahrplänen. Reisende können sich frei im Land bewegen, obwohl einige Museen und historische Stätten möglicherweise Sonderausstellungen oder angepasste Öffnungszeiten anbieten.
Fragen zum Tag des Gedenkens an die Besatzung
Ist der Besetzungstag ein gesetzlicher Feiertag in Lettland?
Nein, er ist als offizieller Gedenktag deklariert, weshalb Unternehmen und Schulen geöffnet bleiben.
Wann wurde dieser Tag offiziell eingeführt?
Das lettische Parlament hat den Tag der sowjetischen Besatzung am 18. Mai 2000 offiziell zum Gedenktag erklärt.