Maria Himmelfahrt und die Feier der Virgen de Candelaria auf den Kanarischen Inseln
Der 15. August verbindet auf den Kanarischen Inseln das katholische Fest Maria Himmelfahrt mit den Feierlichkeiten zu Ehren der Schutzpatronin Virgen de Candelaria. In zahlreichen Gemeinden finden farbenfrohe Prozessionen, traditionelle Wallfahrten und Musikdarbietungen statt. Einheimische und Urlauber erleben an diesem Tag einen der wichtigsten Höhepunkte des Inselkalenders.
Geschichte
Die historische Entwicklung dieser Feiertage reicht in die Zeit nach der kastilischen Eroberung im 15. Jahrhundert zurück. Damals verschmolzen die katholische Marienverehrung und die indigene Kultur der Guanchen rund um den mystischen Fund der Schutzpatronin Candelaria zu einer untrennbaren Einheit.
Tradition und Kulinarik
Zahlreiche Gemeinden veranstalten sogenannte Romerías, bei denen Pilger in historischen Trachten durch die Straßen ziehen und Erntegaben darbringen. An den Küsten finden feierliche Schiffs- und Bootsprozessionen statt, begleitet von traditioneller Volksmusik und regionalen Gerichten wie papas arrugadas.
Schließungen und Reisen
Da es sich um einen landesweiten Feiertag handelt, bleiben Behörden, Banken und die meisten Geschäfte geschlossen. Der öffentliche Nahverkehr passt sich an den Feiertagsbetrieb an, und in der Nähe bedeutender Wallfahrtsorte wie Candelaria muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Fragen zu Maria Himmelfahrt auf den Kanaren
Sind die Geschäfte am 15. August geöffnet?
Die meisten Supermärkte, Banken und Ämter bleiben geschlossen, wobei einige Geschäfte in ausgewählten touristischen Zonen geöffnet sein können.
Wo finden die größten Feierlichkeiten statt?
Das spirituelle Zentrum der Feiern befindet sich in Candelaria auf Teneriffa, wo Tausende Pilger zu den Hauptgottesdiensten zusammenkommen.