Allerheiligen in Wallis und Futuna
Allerheiligen am 1. November ist ein offizieller Feiertag in Wallis und Futuna. Familien auf diesen pazifischen Inseln versammeln sich, um Gräber zu säubern, zu schmücken und Kerzen zu entzünden. Dieser Tag verbindet katholischen Glauben mit traditionellem Inselzusammenhalt.
History
Der römische Katholizismus fasste nach der Ankunft französischer Maristenmissionare im Jahr 1837 festen Fuß auf den Inseln. Persönlichkeiten wie Pierre Chanel prägten die Bekehrung der Bevölkerung, deren Strukturen sich rasch mit dem liturgischen Leben verbanden. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Allerheiligen zu einem zentralen religiösen Feiertag der Region.
Traditions & Food
Am 1. November besuchen die Inselbewohner die Friedhöfe, um Gräber von Unkraut zu befreien, frisch zu streichen und mit tropischen Blumen zu schmücken. Nach Einbruch der Dunkelheit erhellen hunderte Kerzen die Friedhöfe. Im Anschluss kommen Familien zu gemeinsamen Mahlzeiten zusammen, bei denen oft traditionelle Grundnahrungsmittel wie Taro und Yamswurzeln serviert werden.
Closures & Travel
Als gesetzlicher Feiertag in diesem französischen Überseegebiet bleiben Regierungsbüros, Schulen und Banken den ganzen Tag über geschlossen. Auch lokale Geschäfte halten geschlossert oder arbeiten mit stark eingeschränkten Öffnungszeiten, weshalb Reisende ihre Unternehmungen im Voraus planen sollten.
Fragen zu Allerheiligen
Haben Geschäfte an Allerheiligen in Wallis und Futuna geöffnet?
Die meisten Geschäfte, Schulen und Behörden bleiben an diesem gesetzlichen Feiertag geschlossen.
Wie wird der Tag üblicherweise begangen?
Die Menschen besuchen Gottesdienste und pflegen die Gräber verstorbener Angehöriger auf den Dorffriedhöfen.