Hurrikan-Bitttag auf den Amerikanischen Jungferninseln
Der Hurrikan-Bitttag ist ein offizieller Feiertag auf den Amerikanischen Jungferninseln. Die Einwohner versammeln sich in Kirchen, um für Schutz vor Tropenstürmen zu beten. Dieser Feiertag markiert den Beginn der jährlichen atlantischen Hurrikansaison.
Geschichte
Der Feiertag geht auf die dänische Kolonialzeit zurück, als die Inselbevölkerung stark von der Landwirtschaft abhing und regelmäßig von schweren Unwettern bedroht wurde. Historische Wetterereignisse wie die Stürme im Jahr 1933 machten die Notwendigkeit geistiger und praktischer Vorsorge deutlich. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Tradition von einer informellen Andacht zu einem offiziellen Feiertag auf St. Croix, St. Thomas und St. John.
Traditionen und Küche
In den Kirchen finden spezielle Gottesdienste statt, um göttlichen Beistand während der sturmanfälligen Monate zu erbitten. Gläubige und Gemeindemitglieder nehmen an gemeinsamen Gebeten und Liedern teil, die den Zusammenhalt stärken. Im Anschluss kommen Familien zu traditionellen karibischen Gerichten wie Salzfisch, frittiertem Gebäck und lokalen Fruchtsäften zusammen.
Schließungen und Reisen
Als offizieller Feiertag bleiben Regierungsbüros, öffentliche Schulen und viele Geschäfte geschlossen. Notdienste, Krankenhäuser und Polizeidienststellen arbeiten jedoch regulär weiter. Reisende müssen sich auf verkürzte Öffnungszeiten im Einzelhandel und bei Banken einstellen, während Hotels und große touristische Einrichtungen im Wesentlichen ihren Normalbetrieb aufrechterhalten.
Fragen zum Hurrikan-Bitttag
Wann wird der Hurrikan-Bitttag gefeiert?
Der Hurrikan-Bitttag wird traditionell am vierten Montag im Juli begangen, kurz vor dem Höhepunkt der Hurrikansaison.
Sind Regierungsbehörden an diesem Tag geöffnet?
Nein, Behörden, öffentliche Schulen und Banken bleiben an diesem Feiertag geschlossen.