Gedenken an die Abschaffung der Sklaverei in Saint-Barthélemy
Saint-Barthélemy gedenkt des historischen Endes der Sklaverei mit besinnlichen Veranstaltungen. Die Gemeinde ehrt die schwierige Vergangenheit der Insel. Einwohner und Besucher blicken auf diesen kolonialen Meilenstein zurück.
Geschichte
Die Sklaverei war während der schwedischen Kolonialzeit durch die Sklavenpolizeiordnung von 1787 geregelt. Die letzten rechtlich gehaltenen Sklaven erhielten im Oktober 1847 vom Staat ihre Freiheit. Da es auf der Insel keine großen Plantagen gab, litten die Freigelassenen unter wirtschaftlicher Not, woraufhin viele zu anderen Inseln zogen.
Traditionen und Kulinarik
Die Gedenkfeiern konzentrieren sich auf Bildungsinitiativen, historische Rückblicke und gemeinschaftliche Treffen statt auf große Straßenfeste. Die lokale Küche verbindet französische Kochkunst mit karibischen Aromen und bietet frischen Fisch sowie regionale Gewürze.
Schließungen und Reisen
An diesem Tag können Behörden, Banken und ausgewählte Geschäfte verkürzte Öffnungszeiten haben oder geschlossen bleiben. Reisende in Gustavia sollten die Öffnungszeiten von Restaurants im Voraus prüfen. Der öffentliche Verkehr und die Hauptstraßen funktionieren regulär.
Fragen zur Abschaffung der Sklaverei
Wann wurde die Sklaverei in Saint-Barthélemy abgeschafft?
Die staatliche Emanzipation der letzten Sklaven unter schwedischer Herrschaft erfolgte im Oktober 1847.
Sind Geschäfte an diesem Feiertag geschlossen?
Behörden und Banken bleiben oft geschlossen oder haben Sonderzeiten, während touristische Einrichtungen meist normal öffnen.